DISCOVER VECTIS

Selbstorganisation braucht Führung

„Um diese neue Komplexität zu verstehen, wird das geistige Element von Führung elementar“ Mathias Horks, Zukunftsforscher


Im Mai 2022 hat der Hanser Verlag unser seit Jahren erfolgreiches Buch „Selbstorganisation braucht Führung“ in der 3. Auflage in den Verkauf gebracht. Mein Autorenpartner Boris Gloger und ich haben die Komplexität unserer Erfahrungen aus Praxis und Theorie in der neuen Auflage mit spannenden Themen erweitert und ergänzt, um den immer mehr steigenden Anforderungen an Führungskräfte aller Ebenen gerecht zu werden.

Durch die Herausforderungen der Digitalisierung ist das Thema »Agilität« an die Spitze der Management-Agenda gerückt. Waren selbstorganisierte Arbeitsweisen bis vor wenigen Jahren noch eine Grassroots-Bewegung, so kommen die Initiativen zur Transformation (vor allem unter dem Label Agilität) ganzer Organisationen heute von oben, aus den Führungs- und Vorstandsetagen. Vielen Managern ist klargeworden, dass sie ihr System verändern und Agilität selbst leben müssen um es durch ihr eigenes Verhalten maßgeblich zu fördern und zu fordern. Nur, wie geht das? Konventionelle und agile Unternehmenskulturen brauchen mehr und vor allem echte und bewusste Führung.



Unsere neuen Themen in der 3. Auflage ausführlich und fundiert beschrieben sind:

Legitimation als wesentliches Element von Sicherheit und Stabilität für der aktive und selbstbewusste Gestaltung und Ausübung der Führungsfunktion inkl. der Akzeptanz von Macht als Führungselement

Mut, Haltung, Modell als individuelle Voraussetzung, als Führungskraft bei Bedarf voran zu gehen und eine ganze Reihe differenzierter und entscheidender Anforderungen bewältigen zu können.

Remote-Führung virtueller Teams und den gezielten und professionellen Einsatz von digitalen Instrumenten im Führungsalltag

Selbstbestimmte Gehälter als ein wirkungsvolles Modell, wie der von je her anspruchsvolle Umgang mit Entlohnung in modern aufgestellten Unternehmen gestaltet werden kann.

Führungskräfte müssen immer wieder auf das System einwirken, damit es die nächste Entwicklungsstufe der Selbstorganisation erreichen kann. Das funktioniert nicht durch Mikromanagement oder Delegation von Veränderung. Es bedeutet: konsequente Arbeit an der eigenen Haltung, Vorbild sein im Verhalten und die Wahrnehmung von Mitarbeitern als Menschen – nicht als Ressourcen.


Dieter Rösner, Partner VECTIS-Consulting

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